5.-7. April 2019

Drei Tage im Zeichen von Kunst und Handwerk

Von Bildhauern, handgemachte Knöpfe aus Zwirn bis hin zu selbst hergestellten Schmuck und Bio-Kosmetik: Die Europäischen Tag des Kunsthandwerks haben zahlreiche interessierte Besucher angelockt. Bereits zum fünften Mal haben Wiener Unternehmer Einblicke in ihre Arbeit gegeben, die Plattform Kunsthandwerk war Partner dieser mittlerweile europaweiten Tradition.

Bei der feierlichen Eröffnung im Innungshaus der Mode und Bekleidungstechnik überzeugten sich Alexander Eppler, Obfrau-Stellvertreter der Sparte Handwerk und Gewerbe, von der Vielfalt. „Hier zeigt sich wirklich das Verschmelzen von Kunst und Handwerk“, so Alexander Eppler bei der Eröffnungsrede. Auch Gabriele Eschig von der Österreichischen UNESCO Kommission, die die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hatte, betonte die Wichtigkeit des Kunsthandwerks.

Wienweites Programm

In den historischen Räumlichkeiten des Innungshauses ­– es wurde 1856 errichtet und gehört seit jeher den Wiener Schneidern – gaben sechs Betriebe Einblick in ihre Arbeit. Und wie divers das Kunsthandwerk ist, zeigte sich dort auch: Neben Bio-Kosmetik und Schmuck konnte man zusehen wie eine Peitsche entsteht oder wie Holz bearbeitet wird.

Rund 30 Wiener Kunsthandwerker öffneten auf ganz Wien verteilt ihre Ateliers bei freiem Eintritt. Bei dem umfangreichen Programm konnten sich Interessierte auch selbst versuchen, schnitzen, Hammer und Meißel schwingen oder eigenen Schmuck herstellen. Mehrere Wiener Museen waren mit Sonderführungen dabei.

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© Roland Zygmunt und Charlotte Schwarz